Zum ersten Mal fand in der Muk (Musik- und Kongresshalle) in Lübeck das neue Messeformat GO.GRØØN – Messe für Nachhaltiges & Faires statt. Im Fokus standen ein nachhaltiger Lebensstil und gesellschaftliche Verantwortung. Auch unser Verein war dabei, denn: am Samstag erhielten wir als 1 von 7 Initiativen den Preis „Projekt Nachhaltigkeit“ von RENN / RNE überreicht. Doch auch schon am Freitag gab es ein Programm für uns.

Als neue Leitmesse für Schleswig-Holstein möchte die GO.GRØØN – Messe für Nachhaltiges & Faires einen substanziellen Beitrag zum Fairen Handel als einen wichtigen Baustein der globalen Nachhaltigkeitsziele leisten. Schirmherr der GO.GRØØN war Daniel Günther, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein. Verstaltungsort war die Musik- und Kongresshalle Lübeck, mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein, der Hansestadt Lübeck und in Kooperation mit dem Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI). Die Messe, welche von Freitag bis Sonntag lief, wurde von zahlreichen Vortrags- und Workshop-Programm begleitet und durch ein vielfältiges Kulturangebot ergänzt.

Freitag war es lecker & kontaktreich.

RENN.nord / RNE (Rat für nachhaltige Entwicklung) hatte alle Projekt N-Gewinner bereits am Freitag nach Lübeck eingeladen und ein nettes Programm vorbereitet. Wir (von sii-kids / kijuaa)besuchten zunächst die Messe, schipperten auf einer Bootstour durch Lübeck und gingen danach alle zusammen im Jawed´s Remise essen. In dem afghanischen Restaurant mit zentralasiatischer Küche wurde mega lecker Vegetarisch aufgetischt. Dabei waren Mitglieder der ausgezeichneten Projekte (siehe unten) aus ganz Norddeutschland, die Organisatoren von RENN.nord und dem SDW Hamburg, der Geschäftsführer vom RNE aus Berlin sowie jeweils ein:e Vertreter:in von der Staatskanzlei SH und des Ministeriums für Landwirtschaft SH und weitere.

Samstag war es lustig & erfreulich.

Zwei unserer Vereinsmitglieder waren am Samstagmorgen beim – von RENNnord organisierten – Workshop „Erfolgreiches Storytelling im Nachhaltigkeitskontext mit LEGO®-SERIOUS-PLAY®“ dabei – das war lustig. LSP ist eine innovative und ko-kreative Kommunikations- und Problemlösungsmethode.

Unser Projekt Kijuaa.de wurde als „Projekt N / Projekt Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet.

Sieben Projekte (eigentlich zehn, von 300 Bewerbern), die sich mit den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen befassen, wurden am Samstagnachmittag im Konzertsaal der MuK ausgezeichnet. Die prämierten Projekte stammen aus der nördlichen RENN-Region, genauer aus den fünf Bundesländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. „Projekt Nachhaltigkeit“ (zuvor „Werkstatt N“) zeichnet Initiativen und Projekte aus, die sich für eine nachhaltige Entwicklung in der gesamten Breite der Gesellschaft einsetzen.

 

Folgende Preisträger:innen bekamen das etablierte Qualitätssiegel „Projekt Nachhaltigkeit“ verliehen:

Kletterzentrum Bremen, Bremen
Klimaparlament, Hamburg
TauschKliMOTTE, Hamburg
Cykelbude, Rostock (Mecklenburg-Vorpommern)
MobilitySharing, Steyerberg (Niedersachsen)
plenergy, Hannover (Niedersachsen)
Forst erklärt, Göttingen (Niedersachsen)
Nachhaltige Gemeinde, Klixbüll (Schleswig-Holstein)
Naturfreundehaus Kalifornien e.V., Schönberg (Schleswig-Holstein)
sii-kids & -talents e.V. für das Projekt Kijuaa, Reinfeld (Schleswig-Holstein)

Die Gewinner*innen erhielten jeweils 1.000 EUR, um ihre Arbeit weiter vorantreiben zu können. Die Preisträger*innen des etablierten Qualitätssiegels „Projekt Nachhaltigkeit“ bilden zudem ein einzigartiges regionales und bundesweites Netzwerk aus Nachhaltigkeits-Akteur:innen.

Liebe Kijuaa-Besucher,

wir hatten für eine Weile unsere Kijuaa-Plattform für die Vermittlung von Unterkünften für gepflüchtete Ukrainer:innen umgewidmet.

Mittlerweile ist es aber so, dass Gemeinden lokal die Unterkünfte vermitteln und beinahe alle Gepflüchteten jetzt keine übergangsweise Unterkunft mehr bei Privatpersonen suchen – solche waren hier angeboten worden. Sondern: Ukrainer:innen suchen jetzt eine Bleibe auf Dauer, also eine Wohnung mit eigenen 4 Wänden.

Doch: Bei der Vermittlung von solchen Wohnungen können wir leider nicht helfen (der Wohnungsmarkt in Deutschland gibt das nicht her) und deshalb haben wir Kijuaa.de zurück auf den vorherigen Zweck gestellt.

In Einzelfällen können wir weiterhin in Reinfeld und Umgebung Unterkünfte bei Privatpersonen vermitteln. Bei Interesse schreibt uns einfach an: kontakt@sii-kids.de

Viele wunderbare Menschen sind bereits aktiv und helfen, wo sie helfen können – die #Ukrainer:innen sind offensichtlich nicht allein! Wir hoffen nun, das mit unserer Idee unterstützen zu können: Kijuaa.de steht allen Beteiligten als Wohnraum-Vermittlungs- und Hilfs-Aktions-Portal zur Verfügung.

Die Geschichte von dem Journalisten, der mit 16 (?) Ki / Ju – ohne deren Eltern – zur Flucht aufgebrochen ist, hat bei uns die Frage geweckt: Wo bleiben diese, wenn sie z.B. hier in #Deutschland ankommen? Alleine ohne Eltern in einer Gruppenunterkunft? Wäre für traumatisierte Kinder und Jugendliche eine private Unterkunft mit Familien-Anschluss nicht besser?

Nun haben wir uns gedacht:

Für all diese Ukraine-Aktionen sowie für das Anbieten von privaten Unterkünften für Geflüchtete sollte es eine Plattform geben. Ein Online-Portal, auf dem es Wohnraum-Angebote zu finden gibt und Hilfs-Aktionen zum Mitmachen.

Dazu haben wir unsere Online-Plattform kijuaa.de umgetrickt und hoffen jetzt auf rege Teilnahme durch Euch!

Tragt gerne Eure privaten (Gäste-) Zimmer und (Einlieger-) Wohnungen ein, damit Geflüchtete und Helfer sie finden können. Tragt alternativ oder auch Eure Hilfs-Aktionen ein, um Unterstützung, Material, was auch immer zu finden. Auf der Seite FAQ findet Ihr Anleitungen: https://kijuaa.de/faq/


Ursprünge und warum wir so schnell online waren.

Kijuaa.de wird vom sii-kids & -talents e.V. aus Reinfeld (Holstein) betrieben und war von unserem Team zuvor im Rahmen des Hackathons „Update Deutschland“ 2021 entstanden. Deshalb war die Plattform technisch überwiegend bereits fertig gewesen. Wir mussten nur einige Änderungen vornehmen, die ein paar Stunden gedauert haben, um daraus eine Wohnraum-Vermittlungs- und Hilfs-Aktions-Portal zu machen. Idee und Ziel war 2021 gewesen: Kindern & Jugendlichen beim Aufholen nach Corona zu helfen. Hierbei waren die Akteure, also die Anbieter von Kursen, Workshops, Ausflügen, etc für Ki/Ju überwiegend Vereine.

Für Fremdkosten (Plugin-Käufe, Rechtsanwalt-Kosten (AGB)) erhielten wir eine kleine Förderung vom DKHW. Das Webdesign leistete die Vereinsvorsitzende Susanne Braun-Speck, welche beruflich in dem Umfeld tätig ist, pro-bono.

Nun haben wir diese Plattform übergangsweise umgewidmet und hoffen, damit Ukrainer:innen helfen zu können!

Im Einsatz für Menschen und den weltweiten SDG´s / Nachhaltigkeitszielen:

Schöne Neuigkeiten: Das „Deutsche Kinderhilfswerk“ (dkhw.de) wird sowohl „Kijuaa“, wie auch ein weiteres neues sii-kids & -talents Vereinsprojekt, unterstützen.

Seit über 45 Jahren setzt sich das Deutsche Kinderhilfswerk für Kinder in Deutschland ein. Die Kinderrechte – seit 1992 geltendes Recht in Deutschland – bilden dafür die Grundlage. Ihre Bekanntmachung und Umsetzung in der Gesellschaft wie in der Politik sind Ausgangspunkte für die Arbeit des Kinderhilfswerks.

Zu den Kinderrechten gehört das Recht auf Schutz vor Gewalt, auf Bildung, auf Beteiligung, auf Gleichbehandlung sowie das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung – all diese Rechte wurden und werden weiterhin durch die Corona-Lockdowns massiv beschnitten.

Mit der finanziellen Unterstützung des DKHW können wir, insbesondere die Plugin- sowie Rechtsanwalts-Kosten für die Nutzungsbedingungen des Online-Portals bezahlen – das wäre ohne diese Unterstützung kaum möglich gewesen.

Mit der Online-Plattform sind wir übrigens auch ordentlich voran gekommen – diese Arbeit leistet sii-kids-Vereinsvorsitzende Susanne Braun-Speck pro-bono. Wer sonst noch so zum Team gehört, steht Link.

 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit dem Jahr 2013 außerschulische Projekte der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche. Das Förderprogramm dazu „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ läuft zunächst bis zum Jahr 2022 und ist bereits, mit Beschluss vom 22.7.21, um weitere 5 Jahre verlängert worden (2023-2027).

Quelle des Textes (www.buendnisse-fuer-bildung.de/ ) Gegenstand der Förderung sind außerschulische Bildungsangebote, insbesondere der kulturellen Bildung, die sich an die Zielgruppe (bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren ) des Programms richten. Geförderte Projekte werden von Bündnissen für Bildung umgesetzt, d. h. von in der Regel lokalen Kooperationen von wenigstens drei Akteuren aus Kultur, Bildung und Sozialarbeit.

(siehe Infoblatt „‚Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung‘ (2023 bis 2027): Abgrenzung zum Schulunterricht und Integration in den Ganztag“ unter www.buendnisse-fuer-bildung.de)

Damit leistet das BMBF einen wichtigen Beitrag, um den Zusammenhang zwischen der sozioökonomischen Situation der Familie und dem Bildungserfolg der Kinder abzuschwächen. Diese Angebote ermöglichen in besonderem Maße gesellschaftliche Teilhabe und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten.

Das BMBF verfolgt mit dieser Richtlinie die folgenden förderpolitischen Ziele:

  • Förderung von Projekten der außerschulischen kulturellen Kinder- und Jugendbildung für von Risikolagen betroffene Kinder und Jugendliche, um einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit zu leisten und somit bestehende soziale Ungleichheiten zu verringern,
  • Förderung des zivilgesellschaftlichen, ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen Engagements,
  • Förderung des Wissenstransfers und der Vernetzung auf lokaler Ebene.

Durch die Teilnahme an den Projekten in außerschulischen Lernumfeldern sollen Kindern und Jugendlichen, die von Risikolagen betroffen sind, vielfältige Entwicklungschancen eröffnet werden. Diese Entwicklungschancen beinhalten beispielsweise:

  • die Ausbildung ästhetischer Wahrnehmungsfähigkeiten und gestalterischer Fertigkeiten, die Erweiterung kreativer Ausdrucksmöglichkeiten,
  • die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und sozialer Kompetenzen, wie etwa die Stärkung von Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeitsüberzeugung, Ausdauer und Eigenmotivation,
  • die Schaffung von Freiräumen für spielerisches und motiviertes Lernen mit anderen durch die Merkmale der Handlungs- und Subjektorientierung, der Freiwilligkeit und Ganzheitlichkeit bei gleichzeitig partizipativer Methodik,
  • die Eröffnung neuer Weltzugänge und die Auseinandersetzung mit Vielfalt,
  • die Erschließung neuer Lern- und Wirkungsorte.

Zu förderungswürdigen Formaten auf lokaler Ebene können u. a. gehören:

  • Kurse, Workshops, Schnupperangebote und Ergebnispräsentationen (einmalig oder regelmäßig),
  • Ferienfreizeiten (ein- oder mehrtägig, mit oder ohne Übernachtung), oder
  • Mentoring und Peer-to-peer-Programme.

Beispiele (Quelle: kulturmachtstark-sh.de)

Filme drehen, Breakdance lernen, Zirkusübungen einstudieren, Theater spielen, Graffitis sprühen, Computerspiele entwickeln – das Spektrum der förderfähigen Projekte ist enorm: Insgesamt 29 Programmpartner setzen das Programm des BMBF um und haben in diesem Rahmen jeweils ein eigenes Förderkonzept erstellt; dabei wird die gesamte Bandbreite kultureller Bildung abgedeckt. Ebenso breitgefächert wie die geförderten Kulturbereiche (Alltagskultur, Angewandte und Bildende Kunst, Digitale Medien, Film, Literatur/Lesen, Museum, Musik, Spielkultur, Tanz, Theater, Zirkus) sind die möglichen Projektformate wie beispielsweise Schnuppertage, Wochen- und Halbjahreskurse, Ferienfreizeiten und Workshops.

Die Schritte, um Fördermittel zu erhalten:

  1. Bündnispartner finden und Bündnis für Bildung (lokal) gründen (mindestens drei Partner)
  2. passenden Förderer finden
  3. Antrag stellen
  4. Bewilligung des Antrages
  5. Bildungsangebote durchführen
Die Bündnisse für Bildung sollen nachhaltig wirken
Mit den Bündnissen für Bildung entwickeln sich Netzwerke vor Ort, die auch langfristig in der Förderung bildungsbenachteiligter Kinder und Jugendlicher wirksam bleiben und zu einer Ausweitung zivilgesellschaftlichen Engagements beitragen sollen.

Es gibt 29 Förderer und Initiativen im Rahmen von KulturMachtStark, welche bundesweit agieren.

Welche das sind und ein Überlick über deren Programme, stehen hier: https://kumasta.buendnisse-fuer-bildung.de/foerderfinderangebote/

Im Rahmen von „Aufleben nach Corona“ zum Baustein 4 (AktionZukunft) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat die DKJS das Förderprogramm AUF!leben – Zukunft ist jetzt aufgelegt. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) setzt sich für Bildungserfolg und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen ein. Jedes Kind soll seine Potenziale und Talente entdecken und entfalten können.

Mit dem Programm „AUF!leben – Zukunft ist jetzt“  unterstützt die DKJS und alle zukünftigen beteiligten Träger und Vereine bundesweit Kinder und Jugendliche dabei, die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen und Alltagsstrukturen und -erfahrungen zurückzugewinnen. Dafür stehen 83 Mio. Euro im Zukunftsfonds mit rund 15 Mio. in 2021 und rund 68 Mio. in 2022 zur Verfügung.

Antragstart:

Ab voraussichtlich Anfang September bis zum 31. Oktober 2021 können Anträge für Projekte eingereicht werden, die im Jahr 2021 starten. Ab 1. Dezember können Projekte beantragt werden, die im Jahr 2022 starten.

Wer kann einen Antrag stellen?

Gemeinnützige Körperschaften (z.B. Verein, gGmbH) und juristische Personen des öffentlichen Rechts (z.B. kommunale Gebietskörperschaften wie etwa Gemeinde, Kreis als Träger von Schulen, Kitas, Jugendclubs und anderen öffentlichen Einrichtungen für Kinderund Jugendliche)

Die aus dem Zukunftsfonds geförderten Projekte sollen (in)direkt …

  • Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsbildung begleitet und insbesondere ihre Resilienz, emotionale Stabilität und Selbstwirksamkeit fördern,
  • auf mindestens zwei weitere Förderziele ausgerichtet sein,
  • sich an Kinder und Jugendliche richten, mit besonderem Fokus auf diejenigen, die in Risikolagen aufwachsen, sich an Übergängen befinden und/oder besonders von den Folgen der Pandemie betroffen sind
  • im außerunterrichtlichen Bereich wirken,
  • sich am Sozialraum und den Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen orientieren, d. h.
    • aus der Sicht der Kinder und Jugendlichen entwickelt werden,
    • deren Interessen und Themen entsprechend einbeziehen sowie
    • Mitbestimmung ermöglichen,
  • überzeugende Ansätze haben, wo und wie sie ihre Zielgruppen erreichen, ansprechen und motivieren,
  • möglichst zugangsoffen und niedrigschwellig gestaltet werden.

Es gibt 8 Förderkategorien!

  1. Impuls
  2. AlltagPlus
  3. Kompakt
  4. Qualifizierung
  5. Mentoring
  6. Flex
  7. Transfer
  8. Umsetzungspartner

 


Projektbeispiele siehe PDF: https://www.dkjs.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/programme/Beispielprojekte_fuer_Foerderkategorien_AUFleben.pdf

FAQ: https://www.dkjs.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/programme/FAQ_Zukunftsfonds_Aufleben.pdf

Fragen / Kontakt: aufleben@dkjs.de

In diesem Blogbeitrag erfahren gemeinnützige Organisationen, welche Fördermittel es vom D-S-E-E, der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, im Rahmen von „Aufholen nach Corona“ gibt. Das Programm heißt: ZukunftsMUT (Foto: D-S-E-E)

Website: https://D-S-E-E.de u/o https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de

Projektlaufzeit: Handlungsfeld A und B bis 31.12.21 und C bis zum 31. Dezember 2022

Fristen:

  • Die Antragstellung in den Handlungsfeldern A und B ist bis einschließlich 15. August 2021 möglich,
  • die Antragsfrist für das Handlungsfeld C endet am 15. September 2021.
  • ein Entscheid geht innerhalb von 6 Wochen ein
  • Projektende und Förderende sind gleich (31.12.21 bzw. 22)

Dokumente, welche mit eingereicht werden müssen:

  • Satzung / Gesellschaftervertrag
  • Vereinsregisterauszug / Handelsregisterauszug/Vertretungsbescheinigung der Stiftungsaufsicht bei Stiftungen oder Vertretungsvollmachten
  • Aktueller Freistellungsbescheid des zuständigen Finanzamtes

Fördermittel-Empfänger können sein: Gemeinnützige im Sinne der §§ 51 ff. Abgabenordnung (AO) juristische Personen des öffentlichen Rechts und des privaten Rechts und deren Zusammenschlüsse, also > Vereine, Stiftungen und Kirchengemeinden. Aber KEINE Parteien, Städte, Gemeinden, Kreise.

Die Bewilligung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege einer Anteilsfinanzierung.

Förderbeiträge/-höhe: Je nach Handlungsfeld a, b oder c zwischen 5.000 und 150.000 €

Eigenanteil: 10 / 20 / 30 % je nach Förderbeitragshöhe

Anzahl Anträge pro Organisation: maximal ein Antrag im Rahmen des gesamten Förderprogramms

Förderziele/-handlungsfelder:

a) Strukturstärkung von bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt für Kinder, Jugendliche und Familien in strukturschwachen und ländlichen Räumen (Link zur Prüfung des PLZ-Gebiets) > max. 15.000 €

b) Stärkung von Innovationen zum Aufholen pandemiebedingter Rückstände bei Kindern, Jugendlichen und Familien (Freizeittreffs, lokale Beteiligungsangebote oder neue Lern- und Freizeitangebote vor Ort) > max. 15.000 €

c) Unterstützung bei der Verbreitung sozialer Innovationen für Organisationen, die bereits innovative Maßnahmen durchführen > max. 150.000 €

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Projekte in den Handlungsfeldern A und B bis zum Jahresende abgeschlossen sein und die Mittel aus Zuwendungen der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt bis spätestens zum 15. November 2021 abgerufen werden müssen.

Förderfähige Kosten für a und b:

  • Sachausgaben wie
    • Anschaffungen (z.B. Materialien, Lernmittel, IT)
    • Veranstaltungskosten (z.B. Mieten, Verpflegungskosten)
    • Reisekosten nach Bundesreisekostengesetz
    • kleine Präsente und andere Formen der Anerkennung von bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt (max im Wert von 20,Euro pro Person)
    • teilw. Aufwendungen im Rahmen von Werkund Dienstverträgen (z.B. Honorare oder Personalkosten)

Förderfähige Kosten für c:

  • Sachausgaben für
    • die Ausweitung des Angebots auf neue Standorte, neue Zielgruppen oder die für Digitalisierung
    • Materialien für die Projektumsetzung, Hard- und Software
    • Druckkosten für Transferhandbücher
    • Kosten für die Kommunikation an Standorten
  • Honorare und Entgelte (nicht höher als Gehälter im Rahmen der Entgelttabelle des TVÖD-Bund)

    • insbesondere für Kommunikationsmaßnahmen, Programmierung, Design und Beratung
    • Personalkosten für die beantragten Maßnahmen.
  • Veranstaltungskosten
    • Mieten, Verpflegungskosten 
    • Schulungen
    • Reisekosten nach Bundesreisekostengesetz
  • Begleitende Qualifizierungsangebote
    • insbesondere Coaching, Fortund Weiterbildungsangebote
    • Unterstützungsmaßnahmen für Organisations-Entwicklung
  • Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 10 %

Wichtig bei Honoraren & Fremdkosten: Das wirtschaftlichste Angebot in einem Vergabeverfahren ist dasjenige mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Neben dem Preis können hier auch andere Auswahlkriterien (beispielsweise Sozial- und Nachhaltigkeitsaspekte, Qualität, Lieferzeit u. a. m.) im Vorfeld definiert und bei der Auswahl berücksichtigt werden.

Mittelverwendung:

  • Der Mittelabruf wird vorab digital über (Link folgt später) eingereicht und muss anschließend innerhalb von sieben Werktagen rechtsverbindlich unterschrieben postalisch an die DSEE gesandt werden.
  • es können mehrmals während der Projektlaufzeit die Fördermittel abrufen.
  • letzter Mittelabruf im Kalenderjahr muss spätestens am 15. November erfolgen.
  • Abgerufene Mittel müssen innerhalb von 6 Wochen nach Zahlungseingang verausgabt werden.

Link zur Förderrichtlinie (PDF): https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/wp-content/uploads/2021/07/Richtlinie_ZukunftsMUT.pdf

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich digital über folgende Internetseite: https://foerderportal.d-s-e-e.de/

 

Lieben Dank an RENN / RNE! Das Kijuaa.de Projektteam und die Sii-Kids & -talents e.V. Mitglieder freuen sich sehr über die wunderbare Auszeichnung beim „Projekt Nachhaltigkeit“! Den Corona-Folgen bei Kindern & Jugendlichen nachhaltig zu begegnen ist unser Anliegen; ebenso wie Nachhaltigkeits-Workshops & -Events durchzuführen.

Die Auszeichnung „Projekt Nachhaltigkeit“ prämiert Projekte, die sich herausragend und wirksam für eine Nachhaltige Entwicklung engagieren. In Kooperation mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) verleihen die vier Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) auch dieses Jahr wieder den Preis an 40 Gewinner:innen, die von einer Jury aus Nachhaltigkeits-Expert:innen  ausgewählt wurden. Zum ersten Mal wurden auch vier Beiträge in der Sonderkategorie Foto prämiert. Die Gewinner:innen werden detailliert unter: www.projektnachhaltigkeit.renn-netzwerk.de aufgelistet. Eine Presse-Info befindet sich auf der Website des Nachhaltigskeitsrats. Die Gewinnerprojekte erhalten neben einer Förderung (1.000 EUR) den Zugang zum bundesweiten RENN-Netzwerk um neue Impulse zu erhalten und ihre Projekte sichtbarer zu machen.

„Kijuaa.de“ ist 1 von 10 ausgezeichneten Projekten der Region Nord, dabei 1 von 3 aus Schleswig-Holstein.

Mit dem Motivations-Kanal Kijuaa.de möchte der Trägerverein Sii-Kids & -talents e.V., welcher vom Deutschen Kinderhilfswerk unterstützt wird, Kindern & Jugendlichen helfen, raus aus der Lockdown-Krise (mit Depressionen, Mediensucht, etc), wieder rein in die Aktivität zu kommen.

Dafür werden corona-konforme Aktivitäten angeboten, wie zum Beispiel Sport und Gruppen-Ausflüge, Events, sowie Online- & Live-Workshops, etc. Dabei sind auch Nachhaltigkeits-Themen, wie z.B. Kochen mit Foodsharing-Lebensmitteln und DIY-Upcycling, ebenso wie der, im Vorjahr ausgezeichnete „Media4Teens – digitale Bildung mit Nachhaltigkeits-Themen“ vom sii-kids & -talents e.V. Der Preis war Corona-bedingt erst im Dezember 2020 im Reinfelder Rathaus überreicht worden – siehe Blogbeitrag mit Video-Botschaft von Minister Albrecht.

Grund für die Entwicklung von Kijuaa.de:

Menschliches Wohlbefinden konnte es aufgrund der Corona-Lockdowns insbesondere für Kinder und Jugendliche schwer geben; insbesondere wo die Familien-Situation sehr angespannt war – ggf. getoppt durch knappe finanzielle Mittel.

Homeschooling, immer öfter Medien & Internet nutzen, Zuhause alleine sitzen; keine Freunde treffen, kein Sport, kein nichts – das macht krank, körperlich und seelisch: Rückenschmerzen, Gewichtszunahmen, Frust und Angst, Einsamkeit und psychische Erkrankungen (Depression, Computer-/Mediensucht, u.a.) sind die Folgen der Lockdowns bei Kindern und Jugendlichen. Betroffen sind ganz Viele – Millionen! Das kijuaa-Team, und eine Allianz von weiteren Beteiligten, möchte Kinder und Jugendliche wieder motivieren, aktivieren und dabei helfen, dass sie in eine lebendige, gesunde Lebenswelt zurückkehren können.

Dem Kijuaa-Team geht es überwiegend um menschliches Wohlbefinden und soziale Gerechtigkeit und hat folgende Nachhaltigsziele / SDG´s besonders im Fokus:

3. Gesundheit und Wohlergehen
10. Weniger Ungleichheiten
16. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
17. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Im Rahmen des Bundesprogramms „Aufholen nach Corona“ sowie „Kultur-Macht-Stark“ wird bald Vieles dahingehend möglich sein! Hierzu steht bald mehr im Blog auf sii-kids.de sowie kijuaa.de.

Kijuaa ist eine Online-Plattform mit Aktivitäten für Kinder und Jugendliche. Hier können alle seriösen* Anbieter von Ki/Ju-Aktivitäten, welche im außerschulischen sowie außerunterrichtlichen Umfeld tätig sind, mitmachen. Aktivitäten können Workshops, Online-Kurse, Live-Events, Ausflüge, Ferienfreizeiten, etc sein – mit konkreten Terminen.

  • Es sollen buchbare (bestenfalls kostenfreie), konkrete Termine für Ki/Ju auf dem Portal stehen. Natürlich dürfen das auch kostenfreie Schnupper-Kurse sein, um das Angebot des jeweiligen Anbieters bekannt zu machen.
  • Eine für die Anbieter pur werbewirksame Möglichkeit sich darzustellen, besteht im Anlegen des Profils für die Seite „Alle Anbieter“ (Wie, steht hier).

Mögliche Anbieter könnten beispielsweise sein:

  • Sportvereine
  • Tanz-, Surf- & Segel-Schulen
  • Therapeuten & Coaches (Präventionsangebote)
  • Künstler & Musiker (freiberufliche, als Workshop-Anbieter)
  • Action- & Abenteuer-Anbieter (mit konkreten Terminen)
    • Kletterparks
    • Kanu-Center
  • Gemeinden (Bauhöfe, Ki/Ju-Vertretungen)
  • Institutionen der Kinder- & Jugendarbeit
  • Jugendpresse & andere Jugendvereine
  • Mensa / Mind sowie DGhK
  • Nachhaltigkeits-Kursanbieter wie z.B.
    • RENN-Netzwerk
    • Foodsharing e.V.
    • NABU, etc
  • Reit- und Hundeschulen (letztere z.B. mit Trainings für „Ki/Ju & Hund“)
  • Anbieter mit Schnupperkursen für Ki/Ju
      • ADAC Trainingsplätze
      • Golfclubs
  • sowie Ferienfreizeit-Anbieter, wie oben bereits genannt.
  • etc

*Da in Zeiten der Digitalisierung ein besonders berechtigtes Interesse an Seriosität besteht, müssen uns neue Anbieter persönlich bekannt sein, alternativ öffentliche bekannte Personen/Institutionen sein oder sich einmalig ausweisen (das ggf. durch einen Ausweis oder ein polizeiliches Führungszeugnis, oder z.B. einen Auszug aus dem (Vereins-) Register).


Wie das hier alles funktioniert, erfährst Du auf der FAQ / Doku-Seite!


Und warum wir alle das tun (sollten), steht zum Beispiel in diesem Blogbeitrag:

 

 

Während der Corona-Pandemie wurde das Leben von Kindern und Jugendlichen massiv beschnitten – das hat negative Folgen. Nun will ein bundesweit aufgestelltes Team rund um den Verein sii-kids & -talents e.V. mit seiner Initiative „Kijuaa.de“ dem Nachwuchs helfen. Erster Unterstützter ist das Deutsche Kinderhilfswerk (Berlin).

Raus aus der Krise, rein in die Aktivität! Kijuaa.de ist eine Online-Plattform mit Kinder- & Jugend-Aktivitäten wie z.B. Online-Kursen & Workshops, Live-Events & Ausflügen. Deutschlandweit. Kijuaa ist damit indirekt ein Motivationskanal und hilft Kindern & Jugendlichen dabei, aus der Lockdown-Mediensucht- & Depressionsfalle wieder herauszukommen. Dafür bieten viele verschiedene Akteure Corona-konforme Aktivitäten an – jetzt und auch in Zukunft. Kijuaa soll auf Dauer bleiben! Aktivitäten sind corona-konforme Freizeit- und Ferienangebote (ausserunterrichtlich und ausserschulisch).

„Dieses Projekt hat uns total überzeugt, deshalb fördern wir den Verein sii-kids & -talents e.V. sehr gerne. Die Corona-Pandemie hat die Kinder und Jugendlichen besonders hart getroffen, jetzt hoffen wir, dass möglichst viele Kids bald wieder Licht am Ende des Tunnels sehen“, sagt Uwe Kamp, Sprecher des Deutschen Kinderhilfswerkes.


Anbieter von Events, Workshops, Ausflügen, etc. werden gesucht!

Dies können jegliche Institutionen der Kinder- & Jugendarbeit sein, sowie Sportvereine, Tanzschulen, freie Referenten aus der Nachhaltigkeits-Branche, Action- & Abenteuer-Anbieter z.B. Kletterparks, Kanu-Center, etc., Künstler & Musiker, Therapeuten & Coaches, sowie Anbieter mit Schnupperkursen für Ki/Ju zum Beispiel ADAC Trainingsplätze und Golfclubs, und viele Weitere.

Neben dem guten Zweck, den sie leisten, profitieren Anbieter selbst durch den Werbeeffekt, der entsteht, wenn sie auf Kijuaa.de als Anbieter gelistet sind. Eventuell finden sie auch neue Mitglieder dadurch. Außerdem ist auf Kijuaa.de eine Corona-konforme Anmeldung von Teilnehmern möglich, ohne dass Anbieter selbst ihre Website dafür herrichten müssen.


„Möglicherweise haben die Lockdowns den  Kindern und Jugendlichen bereits nachhaltig geschadet …  Mit Kijuaa möchten wir ihnen Alternativen zu Computerspielen, etc. anbieten, um ihre psychische und körperliche Gesundheit zu stärken!“, sagt Susanne Braun-Speck, Kijuaa-Konzeptentwicklerin und Vorsitzende des sii-kids & -talents e.V.


Wie solche Anbieter sich auf Kijuaa registrieren und wie sie dort Aktivitäten anlegen können, steht auf der Website unter FAQ / Anleitungen. Link: https://kijuaa.de/faq/