Im Rahmen von „Aufleben nach Corona“ zum Baustein 4 (AktionZukunft) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat die DKJS das Förderprogramm AUF!leben – Zukunft ist jetzt aufgelegt. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) setzt sich für Bildungserfolg und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen ein. Jedes Kind soll seine Potenziale und Talente entdecken und entfalten können.

Mit dem Programm „AUF!leben – Zukunft ist jetzt“  unterstützt die DKJS und alle zukünftigen beteiligten Träger und Vereine bundesweit Kinder und Jugendliche dabei, die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen und Alltagsstrukturen und -erfahrungen zurückzugewinnen. Dafür stehen 83 Mio. Euro im Zukunftsfonds mit rund 15 Mio. in 2021 und rund 68 Mio. in 2022 zur Verfügung.

Antragstart:

Ab voraussichtlich Anfang September bis zum 31. Oktober 2021 können Anträge für Projekte eingereicht werden, die im Jahr 2021 starten. Ab 1. Dezember können Projekte beantragt werden, die im Jahr 2022 starten.

Wer kann einen Antrag stellen?

Gemeinnützige Körperschaften (z.B. Verein, gGmbH) und juristische Personen des öffentlichen Rechts (z.B. kommunale Gebietskörperschaften wie etwa Gemeinde, Kreis als Träger von Schulen, Kitas, Jugendclubs und anderen öffentlichen Einrichtungen für Kinderund Jugendliche)

Die aus dem Zukunftsfonds geförderten Projekte sollen (in)direkt …

  • Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsbildung begleitet und insbesondere ihre Resilienz, emotionale Stabilität und Selbstwirksamkeit fördern,
  • auf mindestens zwei weitere Förderziele ausgerichtet sein,
  • sich an Kinder und Jugendliche richten, mit besonderem Fokus auf diejenigen, die in Risikolagen aufwachsen, sich an Übergängen befinden und/oder besonders von den Folgen der Pandemie betroffen sind
  • im außerunterrichtlichen Bereich wirken,
  • sich am Sozialraum und den Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen orientieren, d. h.
    • aus der Sicht der Kinder und Jugendlichen entwickelt werden,
    • deren Interessen und Themen entsprechend einbeziehen sowie
    • Mitbestimmung ermöglichen,
  • überzeugende Ansätze haben, wo und wie sie ihre Zielgruppen erreichen, ansprechen und motivieren,
  • möglichst zugangsoffen und niedrigschwellig gestaltet werden.

Es gibt 8 Förderkategorien!

  1. Impuls
  2. AlltagPlus
  3. Kompakt
  4. Qualifizierung
  5. Mentoring
  6. Flex
  7. Transfer
  8. Umsetzungspartner

 


Projektbeispiele siehe PDF: https://www.dkjs.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/programme/Beispielprojekte_fuer_Foerderkategorien_AUFleben.pdf

FAQ: https://www.dkjs.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/programme/FAQ_Zukunftsfonds_Aufleben.pdf

Fragen / Kontakt: aufleben@dkjs.de

In diesem Blogbeitrag erfahren gemeinnützige Organisationen, welche Fördermittel es vom D-S-E-E, der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, im Rahmen von „Aufholen nach Corona“ gibt. Das Programm heißt: ZukunftsMUT (Foto: D-S-E-E)

Website: https://D-S-E-E.de u/o https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de

Projektlaufzeit: Handlungsfeld A und B bis 31.12.21 und C bis zum 31. Dezember 2022

Fristen:

  • Die Antragstellung in den Handlungsfeldern A und B ist bis einschließlich 15. August 2021 möglich,
  • die Antragsfrist für das Handlungsfeld C endet am 15. September 2021.
  • ein Entscheid geht innerhalb von 6 Wochen ein
  • Projektende und Förderende sind gleich (31.12.21 bzw. 22)

Dokumente, welche mit eingereicht werden müssen:

  • Satzung / Gesellschaftervertrag
  • Vereinsregisterauszug / Handelsregisterauszug/Vertretungsbescheinigung der Stiftungsaufsicht bei Stiftungen oder Vertretungsvollmachten
  • Aktueller Freistellungsbescheid des zuständigen Finanzamtes

Fördermittel-Empfänger können sein: Gemeinnützige im Sinne der §§ 51 ff. Abgabenordnung (AO) juristische Personen des öffentlichen Rechts und des privaten Rechts und deren Zusammenschlüsse, also > Vereine, Stiftungen und Kirchengemeinden. Aber KEINE Parteien, Städte, Gemeinden, Kreise.

Die Bewilligung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege einer Anteilsfinanzierung.

Förderbeiträge/-höhe: Je nach Handlungsfeld a, b oder c zwischen 5.000 und 150.000 €

Eigenanteil: 10 / 20 / 30 % je nach Förderbeitragshöhe

Anzahl Anträge pro Organisation: maximal ein Antrag im Rahmen des gesamten Förderprogramms

Förderziele/-handlungsfelder:

a) Strukturstärkung von bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt für Kinder, Jugendliche und Familien in strukturschwachen und ländlichen Räumen (Link zur Prüfung des PLZ-Gebiets) > max. 15.000 €

b) Stärkung von Innovationen zum Aufholen pandemiebedingter Rückstände bei Kindern, Jugendlichen und Familien (Freizeittreffs, lokale Beteiligungsangebote oder neue Lern- und Freizeitangebote vor Ort) > max. 15.000 €

c) Unterstützung bei der Verbreitung sozialer Innovationen für Organisationen, die bereits innovative Maßnahmen durchführen > max. 150.000 €

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Projekte in den Handlungsfeldern A und B bis zum Jahresende abgeschlossen sein und die Mittel aus Zuwendungen der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt bis spätestens zum 15. November 2021 abgerufen werden müssen.

Förderfähige Kosten für a und b:

  • Sachausgaben wie
    • Anschaffungen (z.B. Materialien, Lernmittel, IT)
    • Veranstaltungskosten (z.B. Mieten, Verpflegungskosten)
    • Reisekosten nach Bundesreisekostengesetz
    • kleine Präsente und andere Formen der Anerkennung von bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt (max im Wert von 20,Euro pro Person)
    • teilw. Aufwendungen im Rahmen von Werkund Dienstverträgen (z.B. Honorare oder Personalkosten)

Förderfähige Kosten für c:

  • Sachausgaben für
    • die Ausweitung des Angebots auf neue Standorte, neue Zielgruppen oder die für Digitalisierung
    • Materialien für die Projektumsetzung, Hard- und Software
    • Druckkosten für Transferhandbücher
    • Kosten für die Kommunikation an Standorten
  • Honorare und Entgelte (nicht höher als Gehälter im Rahmen der Entgelttabelle des TVÖD-Bund)

    • insbesondere für Kommunikationsmaßnahmen, Programmierung, Design und Beratung
    • Personalkosten für die beantragten Maßnahmen.
  • Veranstaltungskosten
    • Mieten, Verpflegungskosten 
    • Schulungen
    • Reisekosten nach Bundesreisekostengesetz
  • Begleitende Qualifizierungsangebote
    • insbesondere Coaching, Fortund Weiterbildungsangebote
    • Unterstützungsmaßnahmen für Organisations-Entwicklung
  • Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 10 %

Wichtig bei Honoraren & Fremdkosten: Das wirtschaftlichste Angebot in einem Vergabeverfahren ist dasjenige mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Neben dem Preis können hier auch andere Auswahlkriterien (beispielsweise Sozial- und Nachhaltigkeitsaspekte, Qualität, Lieferzeit u. a. m.) im Vorfeld definiert und bei der Auswahl berücksichtigt werden.

Mittelverwendung:

  • Der Mittelabruf wird vorab digital über (Link folgt später) eingereicht und muss anschließend innerhalb von sieben Werktagen rechtsverbindlich unterschrieben postalisch an die DSEE gesandt werden.
  • es können mehrmals während der Projektlaufzeit die Fördermittel abrufen.
  • letzter Mittelabruf im Kalenderjahr muss spätestens am 15. November erfolgen.
  • Abgerufene Mittel müssen innerhalb von 6 Wochen nach Zahlungseingang verausgabt werden.

Link zur Förderrichtlinie (PDF): https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/wp-content/uploads/2021/07/Richtlinie_ZukunftsMUT.pdf

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich digital über folgende Internetseite: https://foerderportal.d-s-e-e.de/