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In diesem Blogbeitrag erfahren gemeinnützige Organisationen, welche Fördermittel es vom D-S-E-E, der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, im Rahmen von „Aufholen nach Corona“ gibt. Das Programm heißt: ZukunftsMUT (Foto: D-S-E-E)

Website: https://D-S-E-E.de u/o https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de

Projektlaufzeit: Handlungsfeld A und B bis 31.12.21 und C bis zum 31. Dezember 2022

Fristen:

  • Die Antragstellung in den Handlungsfeldern A und B ist bis einschließlich 15. August 2021 möglich,
  • die Antragsfrist für das Handlungsfeld C endet am 15. September 2021.
  • ein Entscheid geht innerhalb von 6 Wochen ein
  • Projektende und Förderende sind gleich (31.12.21 bzw. 22)

Dokumente, welche mit eingereicht werden müssen:

  • Satzung / Gesellschaftervertrag
  • Vereinsregisterauszug / Handelsregisterauszug/Vertretungsbescheinigung der Stiftungsaufsicht bei Stiftungen oder Vertretungsvollmachten
  • Aktueller Freistellungsbescheid des zuständigen Finanzamtes

Fördermittel-Empfänger können sein: Gemeinnützige im Sinne der §§ 51 ff. Abgabenordnung (AO) juristische Personen des öffentlichen Rechts und des privaten Rechts und deren Zusammenschlüsse, also > Vereine, Stiftungen und Kirchengemeinden. Aber KEINE Parteien, Städte, Gemeinden, Kreise.

Die Bewilligung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege einer Anteilsfinanzierung.

Förderbeiträge/-höhe: Je nach Handlungsfeld a, b oder c zwischen 5.000 und 150.000 €

Eigenanteil: 10 / 20 / 30 % je nach Förderbeitragshöhe

Anzahl Anträge pro Organisation: maximal ein Antrag im Rahmen des gesamten Förderprogramms

Förderziele/-handlungsfelder:

a) Strukturstärkung von bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt für Kinder, Jugendliche und Familien in strukturschwachen und ländlichen Räumen (Link zur Prüfung des PLZ-Gebiets) > max. 15.000 €

b) Stärkung von Innovationen zum Aufholen pandemiebedingter Rückstände bei Kindern, Jugendlichen und Familien (Freizeittreffs, lokale Beteiligungsangebote oder neue Lern- und Freizeitangebote vor Ort) > max. 15.000 €

c) Unterstützung bei der Verbreitung sozialer Innovationen für Organisationen, die bereits innovative Maßnahmen durchführen > max. 150.000 €

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Projekte in den Handlungsfeldern A und B bis zum Jahresende abgeschlossen sein und die Mittel aus Zuwendungen der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt bis spätestens zum 15. November 2021 abgerufen werden müssen.

Förderfähige Kosten für a und b:

  • Sachausgaben wie
    • Anschaffungen (z.B. Materialien, Lernmittel, IT)
    • Veranstaltungskosten (z.B. Mieten, Verpflegungskosten)
    • Reisekosten nach Bundesreisekostengesetz
    • kleine Präsente und andere Formen der Anerkennung von bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt (max im Wert von 20,Euro pro Person)
    • teilw. Aufwendungen im Rahmen von Werkund Dienstverträgen (z.B. Honorare oder Personalkosten)

Förderfähige Kosten für c:

  • Sachausgaben für
    • die Ausweitung des Angebots auf neue Standorte, neue Zielgruppen oder die für Digitalisierung
    • Materialien für die Projektumsetzung, Hard- und Software
    • Druckkosten für Transferhandbücher
    • Kosten für die Kommunikation an Standorten
  • Honorare und Entgelte (nicht höher als Gehälter im Rahmen der Entgelttabelle des TVÖD-Bund)

    • insbesondere für Kommunikationsmaßnahmen, Programmierung, Design und Beratung
    • Personalkosten für die beantragten Maßnahmen.
  • Veranstaltungskosten
    • Mieten, Verpflegungskosten 
    • Schulungen
    • Reisekosten nach Bundesreisekostengesetz
  • Begleitende Qualifizierungsangebote
    • insbesondere Coaching, Fortund Weiterbildungsangebote
    • Unterstützungsmaßnahmen für Organisations-Entwicklung
  • Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 10 %

Wichtig bei Honoraren & Fremdkosten: Das wirtschaftlichste Angebot in einem Vergabeverfahren ist dasjenige mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Neben dem Preis können hier auch andere Auswahlkriterien (beispielsweise Sozial- und Nachhaltigkeitsaspekte, Qualität, Lieferzeit u. a. m.) im Vorfeld definiert und bei der Auswahl berücksichtigt werden.

Mittelverwendung:

  • Der Mittelabruf wird vorab digital über (Link folgt später) eingereicht und muss anschließend innerhalb von sieben Werktagen rechtsverbindlich unterschrieben postalisch an die DSEE gesandt werden.
  • es können mehrmals während der Projektlaufzeit die Fördermittel abrufen.
  • letzter Mittelabruf im Kalenderjahr muss spätestens am 15. November erfolgen.
  • Abgerufene Mittel müssen innerhalb von 6 Wochen nach Zahlungseingang verausgabt werden.

Link zur Förderrichtlinie (PDF): https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/wp-content/uploads/2021/07/Richtlinie_ZukunftsMUT.pdf

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich digital über folgende Internetseite: https://foerderportal.d-s-e-e.de/

 

Als Erstes las ich (Susanne von Kijuaa.de) heute morgen, dass in Hamburg am 7. Juni endlich die Kinder wieder in die Kitas dürfen. Jetzt erst? Oh mein Gott … Bei uns in Schleswig-Holstein sind die Kitas zum Glück schon längere Zeit wieder auf. Danach las ich den den folgenden Artikel und war mal wieder entsetzt:

Eine Vierjährige hat sich wegen Corona den Tod gewünscht!

Wie entsetzlich ist das bitte? Relativ sicher (siehe Studien dazu) werden Kinder und Jugendliche nachhaltig die wahren Verlierer der Pandemie sein. Nur haben sie überwiegend leise gelittet. Mit Kijuaa.de wollen wir helfen, sie Aufholen zu lassen. Allerdings bin ich überzeugt, dass sie die verlorene Lebenszeit nicht wirklich nachholen können. Zu einzigartig und prägnant ist jedes ihrer Entwicklungsjahre. Lest unter Anderem den folgenden Artikel und ihr wisst, warum wir mit Kijuaa.de – übrigens mit Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerks (DKHW) – ins Leben gerufen haben. Selbst spenden? Geht hier.

Wer mitmachen will und Kinder- und Jugend-Aktivitäten anbieten möchte, um ihnen aus dem Corona-Frust herauszuhelfen, findet die Infos inklusive Anleitungen auf Kijuaa.de

Und hier ist der Link zum Artikel auf RND