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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit dem Jahr 2013 außerschulische Projekte der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche. Das Förderprogramm dazu „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ läuft zunächst bis zum Jahr 2022 und ist bereits, mit Beschluss vom 22.7.21, um weitere 5 Jahre verlängert worden (2023-2027).

Quelle des Textes (www.buendnisse-fuer-bildung.de/ ) Gegenstand der Förderung sind außerschulische Bildungsangebote, insbesondere der kulturellen Bildung, die sich an die Zielgruppe (bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren ) des Programms richten. Geförderte Projekte werden von Bündnissen für Bildung umgesetzt, d. h. von in der Regel lokalen Kooperationen von wenigstens drei Akteuren aus Kultur, Bildung und Sozialarbeit.

(siehe Infoblatt „‚Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung‘ (2023 bis 2027): Abgrenzung zum Schulunterricht und Integration in den Ganztag“ unter www.buendnisse-fuer-bildung.de)

Damit leistet das BMBF einen wichtigen Beitrag, um den Zusammenhang zwischen der sozioökonomischen Situation der Familie und dem Bildungserfolg der Kinder abzuschwächen. Diese Angebote ermöglichen in besonderem Maße gesellschaftliche Teilhabe und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten.

Das BMBF verfolgt mit dieser Richtlinie die folgenden förderpolitischen Ziele:

  • Förderung von Projekten der außerschulischen kulturellen Kinder- und Jugendbildung für von Risikolagen betroffene Kinder und Jugendliche, um einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit zu leisten und somit bestehende soziale Ungleichheiten zu verringern,
  • Förderung des zivilgesellschaftlichen, ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen Engagements,
  • Förderung des Wissenstransfers und der Vernetzung auf lokaler Ebene.

Durch die Teilnahme an den Projekten in außerschulischen Lernumfeldern sollen Kindern und Jugendlichen, die von Risikolagen betroffen sind, vielfältige Entwicklungschancen eröffnet werden. Diese Entwicklungschancen beinhalten beispielsweise:

  • die Ausbildung ästhetischer Wahrnehmungsfähigkeiten und gestalterischer Fertigkeiten, die Erweiterung kreativer Ausdrucksmöglichkeiten,
  • die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und sozialer Kompetenzen, wie etwa die Stärkung von Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeitsüberzeugung, Ausdauer und Eigenmotivation,
  • die Schaffung von Freiräumen für spielerisches und motiviertes Lernen mit anderen durch die Merkmale der Handlungs- und Subjektorientierung, der Freiwilligkeit und Ganzheitlichkeit bei gleichzeitig partizipativer Methodik,
  • die Eröffnung neuer Weltzugänge und die Auseinandersetzung mit Vielfalt,
  • die Erschließung neuer Lern- und Wirkungsorte.

Zu förderungswürdigen Formaten auf lokaler Ebene können u. a. gehören:

  • Kurse, Workshops, Schnupperangebote und Ergebnispräsentationen (einmalig oder regelmäßig),
  • Ferienfreizeiten (ein- oder mehrtägig, mit oder ohne Übernachtung), oder
  • Mentoring und Peer-to-peer-Programme.

Beispiele (Quelle: kulturmachtstark-sh.de)

Filme drehen, Breakdance lernen, Zirkusübungen einstudieren, Theater spielen, Graffitis sprühen, Computerspiele entwickeln – das Spektrum der förderfähigen Projekte ist enorm: Insgesamt 29 Programmpartner setzen das Programm des BMBF um und haben in diesem Rahmen jeweils ein eigenes Förderkonzept erstellt; dabei wird die gesamte Bandbreite kultureller Bildung abgedeckt. Ebenso breitgefächert wie die geförderten Kulturbereiche (Alltagskultur, Angewandte und Bildende Kunst, Digitale Medien, Film, Literatur/Lesen, Museum, Musik, Spielkultur, Tanz, Theater, Zirkus) sind die möglichen Projektformate wie beispielsweise Schnuppertage, Wochen- und Halbjahreskurse, Ferienfreizeiten und Workshops.

Die Schritte, um Fördermittel zu erhalten:

  1. Bündnispartner finden und Bündnis für Bildung (lokal) gründen (mindestens drei Partner)
  2. passenden Förderer finden
  3. Antrag stellen
  4. Bewilligung des Antrages
  5. Bildungsangebote durchführen
Die Bündnisse für Bildung sollen nachhaltig wirken
Mit den Bündnissen für Bildung entwickeln sich Netzwerke vor Ort, die auch langfristig in der Förderung bildungsbenachteiligter Kinder und Jugendlicher wirksam bleiben und zu einer Ausweitung zivilgesellschaftlichen Engagements beitragen sollen.

Es gibt 29 Förderer und Initiativen im Rahmen von KulturMachtStark, welche bundesweit agieren.

Welche das sind und ein Überlick über deren Programme, stehen hier: https://kumasta.buendnisse-fuer-bildung.de/foerderfinderangebote/

Als Erstes las ich (Susanne von Kijuaa.de) heute morgen, dass in Hamburg am 7. Juni endlich die Kinder wieder in die Kitas dürfen. Jetzt erst? Oh mein Gott … Bei uns in Schleswig-Holstein sind die Kitas zum Glück schon längere Zeit wieder auf. Danach las ich den den folgenden Artikel und war mal wieder entsetzt:

Eine Vierjährige hat sich wegen Corona den Tod gewünscht!

Wie entsetzlich ist das bitte? Relativ sicher (siehe Studien dazu) werden Kinder und Jugendliche nachhaltig die wahren Verlierer der Pandemie sein. Nur haben sie überwiegend leise gelittet. Mit Kijuaa.de wollen wir helfen, sie Aufholen zu lassen. Allerdings bin ich überzeugt, dass sie die verlorene Lebenszeit nicht wirklich nachholen können. Zu einzigartig und prägnant ist jedes ihrer Entwicklungsjahre. Lest unter Anderem den folgenden Artikel und ihr wisst, warum wir mit Kijuaa.de – übrigens mit Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerks (DKHW) – ins Leben gerufen haben. Selbst spenden? Geht hier.

Wer mitmachen will und Kinder- und Jugend-Aktivitäten anbieten möchte, um ihnen aus dem Corona-Frust herauszuhelfen, findet die Infos inklusive Anleitungen auf Kijuaa.de

Und hier ist der Link zum Artikel auf RND

 

Kijuaa ist eine Online-Plattform mit Aktivitäten für Kinder und Jugendliche. Hier können alle seriösen* Anbieter von Ki/Ju-Aktivitäten, welche im außerschulischen sowie außerunterrichtlichen Umfeld tätig sind, mitmachen. Aktivitäten können Workshops, Online-Kurse, Live-Events, Ausflüge, Ferienfreizeiten, etc sein – mit konkreten Terminen.

  • Es sollen buchbare (bestenfalls kostenfreie), konkrete Termine für Ki/Ju auf dem Portal stehen. Natürlich dürfen das auch kostenfreie Schnupper-Kurse sein, um das Angebot des jeweiligen Anbieters bekannt zu machen.
  • Eine für die Anbieter pur werbewirksame Möglichkeit sich darzustellen, besteht im Anlegen des Profils für die Seite „Alle Anbieter“ (Wie, steht hier).

Mögliche Anbieter könnten beispielsweise sein:

  • Sportvereine
  • Tanz-, Surf- & Segel-Schulen
  • Therapeuten & Coaches (Präventionsangebote)
  • Künstler & Musiker (freiberufliche, als Workshop-Anbieter)
  • Action- & Abenteuer-Anbieter (mit konkreten Terminen)
    • Kletterparks
    • Kanu-Center
  • Gemeinden (Bauhöfe, Ki/Ju-Vertretungen)
  • Institutionen der Kinder- & Jugendarbeit
  • Jugendpresse & andere Jugendvereine
  • Mensa / Mind sowie DGhK
  • Nachhaltigkeits-Kursanbieter wie z.B.
    • RENN-Netzwerk
    • Foodsharing e.V.
    • NABU, etc
  • Reit- und Hundeschulen (letztere z.B. mit Trainings für „Ki/Ju & Hund“)
  • Anbieter mit Schnupperkursen für Ki/Ju
      • ADAC Trainingsplätze
      • Golfclubs
  • sowie Ferienfreizeit-Anbieter, wie oben bereits genannt.
  • etc

*Da in Zeiten der Digitalisierung ein besonders berechtigtes Interesse an Seriosität besteht, müssen uns neue Anbieter persönlich bekannt sein, alternativ öffentliche bekannte Personen/Institutionen sein oder sich einmalig ausweisen (das ggf. durch einen Ausweis oder ein polizeiliches Führungszeugnis, oder z.B. einen Auszug aus dem (Vereins-) Register).


Wie das hier alles funktioniert, erfährst Du auf der FAQ / Doku-Seite!


Und warum wir alle das tun (sollten), steht zum Beispiel in diesem Blogbeitrag:

 

 

Während der Corona-Pandemie wurde das Leben von Kindern und Jugendlichen massiv beschnitten – das hat negative Folgen. Nun will ein bundesweit aufgestelltes Team rund um den Verein sii-kids & -talents e.V. mit seiner Initiative „Kijuaa.de“ dem Nachwuchs helfen. Erster Unterstützter ist das Deutsche Kinderhilfswerk (Berlin).

Raus aus der Krise, rein in die Aktivität! Kijuaa.de ist eine Online-Plattform mit Kinder- & Jugend-Aktivitäten wie z.B. Online-Kursen & Workshops, Live-Events & Ausflügen. Deutschlandweit. Kijuaa ist damit indirekt ein Motivationskanal und hilft Kindern & Jugendlichen dabei, aus der Lockdown-Mediensucht- & Depressionsfalle wieder herauszukommen. Dafür bieten viele verschiedene Akteure Corona-konforme Aktivitäten an – jetzt und auch in Zukunft. Kijuaa soll auf Dauer bleiben! Aktivitäten sind corona-konforme Freizeit- und Ferienangebote (ausserunterrichtlich und ausserschulisch).

„Dieses Projekt hat uns total überzeugt, deshalb fördern wir den Verein sii-kids & -talents e.V. sehr gerne. Die Corona-Pandemie hat die Kinder und Jugendlichen besonders hart getroffen, jetzt hoffen wir, dass möglichst viele Kids bald wieder Licht am Ende des Tunnels sehen“, sagt Uwe Kamp, Sprecher des Deutschen Kinderhilfswerkes.


Anbieter von Events, Workshops, Ausflügen, etc. werden gesucht!

Dies können jegliche Institutionen der Kinder- & Jugendarbeit sein, sowie Sportvereine, Tanzschulen, freie Referenten aus der Nachhaltigkeits-Branche, Action- & Abenteuer-Anbieter z.B. Kletterparks, Kanu-Center, etc., Künstler & Musiker, Therapeuten & Coaches, sowie Anbieter mit Schnupperkursen für Ki/Ju zum Beispiel ADAC Trainingsplätze und Golfclubs, und viele Weitere.

Neben dem guten Zweck, den sie leisten, profitieren Anbieter selbst durch den Werbeeffekt, der entsteht, wenn sie auf Kijuaa.de als Anbieter gelistet sind. Eventuell finden sie auch neue Mitglieder dadurch. Außerdem ist auf Kijuaa.de eine Corona-konforme Anmeldung von Teilnehmern möglich, ohne dass Anbieter selbst ihre Website dafür herrichten müssen.


„Möglicherweise haben die Lockdowns den  Kindern und Jugendlichen bereits nachhaltig geschadet …  Mit Kijuaa möchten wir ihnen Alternativen zu Computerspielen, etc. anbieten, um ihre psychische und körperliche Gesundheit zu stärken!“, sagt Susanne Braun-Speck, Kijuaa-Konzeptentwicklerin und Vorsitzende des sii-kids & -talents e.V.


Wie solche Anbieter sich auf Kijuaa registrieren und wie sie dort Aktivitäten anlegen können, steht auf der Website unter FAQ / Anleitungen. Link: https://kijuaa.de/faq/

Die Folgen der Corona-Lockdowns für Kinder & Jugendliche aufzuarbeiten und wieder gutzumachen, wird eine gesellschaftliche Herausforderung werden! Mit Kijuaa gehen wir einen der möglichen Wege – dafür suchen wir dringend weitere finanzielle Unterstützung. Erste Hilfe bekamen wir bereits vom Deutschen Kinderhilfswerk und einigen privaten Spendern.

Seit März 2020, seit 15 Monaten, sitzen Kinder und Jugendliche ewig Zuhause, das oft allein und/oder von Familienstress und Ungewissheiten geprägt. Das macht krank – körperlich und seelisch! Rückenschmerzen, Gewichtszunahmen, Frust und Angst, Einsamkeit und psychische Erkrankungen wie Depressionen, sowie Computer- und Mediensucht sind einige der Folgen.

Die negativen Folgen für Kinder & Jugendliche sind so dramatisch, dass die Bundesregierung das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ auf den Weg gebracht hat  – irgendwann fließen dafür auch finanzielle Mittel. Das Aktionsprogramm* hat vier Säulen. Die dritte Säule – Ferienfreizeiten und außerschulische Angebote – entspricht dem Konzept von Kijuaa!

Ab wann, mit welchem administrativen Aufwand und ob überhaupt Initiativen wie Kijuaa diese Mittel beantragen können, ist noch offen. Klar ist nur, das läuft über die einzelnen Bundesländer und wird nicht jetzt und heute sein. Aber: Jetzt brauchen unsere Kinder und Jugendliche Hilfe. Jetzt. Deshalb:

Unterstützen Sie unsere Arbeit!

Helfen Sie Kindern & Jugendlichen raus aus der Krise, rein in die Aktivität zu kommen!

  • Dazu gibt es eine Crowdfunding-Kampagne auf Betterplace, siehe Link
  • per Paypal kann auch einfach an spenden@sii-kids.de gespendet werden (das geht OHNE eigenes Paypal-Konto).
  • Weiterhin steht unser Sii-Kids-Vereinskonto bei der Sparkasse Stormarn dafür bereit > IBAN: DE08 2135 2240 0179 0942 14 – BIC: NOLADE21HOL

Werden Sie Lobbyist für Kinder & Jugendliche in der Corona-Pandemie!